| Schadet
Imidacloprid den Bienen Eric Zeissloff |
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| INSECTICIDE FACTSHEET - IMIDACLOPRID JOURNAL OF PESTICIDE REFORM/ SPRING 2001 • VOL. 21, NO. 1 Imidacloprid is a relatively new, systemic insecticide chemically related to the tobacco toxin nicotine. Like nicotine, it acts on the nervous system. Worldwide, it is considered to be one of the insecticides used in the largest volume. It has a wide diversity of uses: in agriculture, on turf, on pets, and for household pests. Symptoms of exposure to imidacloprid include apathy, labored breathing, incoordination, emaciation, and convulsions. Longer-term exposures cause reduced ability to gain weight and thyroid lesions. In studies of how imidacloprid affects reproduction, exposure of pregnant laboratory animals resulted in morefrequent miscarriages and smaller offspring. An agricultural imidacloprid product increased the incidence of a kind of genetic damage called DNA adducts. Imidacloprid is acutely toxic to some bird species, including sparrows, quail, canaries, and pigeons. Partridges have been poisoned and killed by agricultural use of imidacloprid. It has also caused eggshell thinning. The growth and size of shrimp are affected by imidacloprid concentrations of less than one part per billion (ppb). Shrimp and crustaceans are killed by concentration of less than 60 ppb. Imidacloprid is persistent. In a field test in Minnesota, the concentration of imidacloprid did not decrease for a year following treatment. It is also mobile in soil, so is considered by the U.S. Environmental Protection Agency to be a potential water contaminant. The development of resistance to imidacloprid by pest insects is a significant concern. In Michigan potato fields, the Colorado potato beetle developed resistance to imidacloprid after just two years of use. |
Rückstände in Böden:
Dr. Schmuck beschreibt in seinem Bericht (1):
| Standort | Feld |
Imidacloprid Anwendung 1996 bis 1998 (g AI /ha) |
Rückstände an Imidacloprid im Boden vor der Sonnenblumen Aussaat (0-30 cm)(mg /kg trockener Erde) |
| Höfchen | Kontrolle | Keine | n.d. |
| Feld 1 | Sept.98: Gerste (52) | 0,0178 | |
| Feld 2 | Oct. 97: Weizen (59), April 99: gesprüht (50) | <LOD | |
| Feld 3 | Mai 99: Sonnenblume (45)# | n.d. | |
| Laacher hof | Kontrolle | Keine | n.d. |
| Feld 1 | April 96: Zuckerrübe (111), Okt. 98 Gerste (49) | 0,0127 | |
| Feld 2 | April 98: Zuckerrübe (105), Okt. 98: Weizen (76) | 0,0143 | |
| Feld 3 | Okt. 97: Weizen (77), April 99: gesprüht (50) | 0,0157 | |
| Feld 4 | Mai 99 : Sonnenblume (45)# | n.d | |
| LOC (limit of quantification) 0,006 mg kg-1 | |||
| # nach der Analyse eingesät | |||
Man muss dazu wissen, bei einem Gewicht von 1,5 kg Erde pro Kubikdezimeter
repräsentieren 0,010 mg /kg auf eine Tiefe von 30 cm, eine Menge von 45 g pro
Hektar. In einem anderen Bayer Dokument(2) heißt es „es ist erwiesen das nach 6
Jahren ein ziemlich niedriges Imidacloprid Niveau erreicht wird: 0,030 mg /kg“.
Das entspricht bei 20 cm Tiefe, 60 g pro Hektar.
Bei Kartoffel kommen 135 g Imidacloprid pro Hektar zum Einsatz.
Bei Raps 10 g Imidacloprid pro Hektar, bei Zuckerrüben 19,5g (Akteur), 118,3 g
(Gaucho 70 WS) oder 117 g (Imprimo), bei Gerste 63 g, bei Mais 118,8 g, bei
Zwiebel 179,9 g (Gaucho 70 WS). Bei Sonnenblumen waren es etwa 45 g Imidacloprid
pro Hektar.
Bei einer Rückstandsmenge von 45 bis 60 g pro Hektar braucht man den Raps gar
nicht mehr zu beizen!
Rückstände in Pflanzen, Nektar und Pollen:
Dr. Schmuck (3) findet keine Rückstände über 0,010 mg/kg (10 ppb) in
Sonnenblumenblüten, Nektar, Sonnenblumenhonig und Bienen (Quantifizierungsgrenze
10 ppb, Nachweisgrenze ?????).
In einem weiteren Bericht (1) werden Rückstände im Pollen in Höhe von 0,0039
mg/kg (3,9 ppb) und im Nektar 0,0019 mg/kg (1,9 ppb) geschildert.
Dr. Wallner(4) stellt in seiner Studie fest( gebeizte Phacelia: 50 g/Hektar),
das der Honigblaseninhalt in einer Höhe von circa 5 ppb, das Bienenbrot mit 7
ppb belastet war. Der geschleuderte Honig war ebenfalls mit Imidacloprid
verseucht (Nachweis in Honig nicht sicher) <3 ppb (Nachweisgrenze 3 ppb).
In einem vertraulichen Bericht(5) an das Französische
Landwirtschafts-ministerium:
Imidacloprid Rückstände in gebeizter
Sonnenblume (Pharaon)

Für den 39 und 46 Tag Rückstände in Stängel und Blättern und danach in den
Blüten.
Je nach Sonnenblumensorten variieren die Rückstände in den Blüten am 65. Tag
(Blühbeginn) zwischen 2,5 ppb (Pharaon) und 8,7 ppb (Natil).
Bei Trachtbeginn können diese Werte eventuell höher liegen.
Der Sonnenblumen Pollen ist im Durchschnitt mit 3 ppb belastet (bis zu 11 ppb).
In nicht gebeizten Pflanzen (Sonnenblumen, Raps und Mais) die auf Imidacloprid
belasteten Böden angepflanzt wurden bis zu 7,4 ppb in den Blüten festgestellt.
Wirkung von Imidacloorid auf die Bienen:
In der Studie (1) von Dr. Schmuck kann man lesen das die orale 48h-LD50 (Dosis
bei der nach 48 Stunden 50 % der Bienen tot sind) zwischen 3,7 und 40,9
Nanogramm Imidacloprid/Biene lieg.
Dr. Bonmatin (6) erreichte 50% Todesfall nach 8 Tagen in dem er den Bienen täglich eine Imidacloprid-Futterlösung mit einer Konzentration von 0,1 Mikrogramm Imidacloprid/kg darreichte.
Österreichische Tests zeigen Risiken (7). Im vergangenen Jahr startete das Bieneninstitut Österreich gemeinsam mit dem Bieneninstitut Celle, der deutschen Biologischen Bundesanstalt (BBA) und der Firma BAYER einen großangelegten Feldversuch.
Zu Beginn der Rapsblüte wurden 10 Bienenvölker neben 60 Hektar Imidacloprid-gebeiztem Raps aufgestellt. 10 weitere Völker standen in 15 km Entfernung von 40 Hektar ungebeiztem Raps. In dem Versuchs- Protokoll, das auch von BAYER-Mitarbeiter Dr. Schmuck unterschrieben wurde, finden sich höchst ungewöhnliche Beobachtungen: "Um 14 Uhr bei vollblühendem Raps, +20° Lufttemperatur, strahlendem Sonnen- schein saßen im Bodenbrett eines Bienenvolkes ca. 1,5kg Flugbienen. Nachdem diese Flugbienen vor dem Bienenstand zu Boden geworfen wurden ereignete sich folgendes: Die Flugbienen brauchten gestoppte 2 Stunden und 15 Minuten um zu Fuß wieder in ihren Bienenstock zu klettern."
Weiterhin wurde festgestellt dass in den Imidacloprid-behandelten Feldern kein Rapspollen gesammelt wurde, bei den nicht-gebeizten Feldern hingegen in großem Ausmaß. Die Auswertung des Versuchs zeigte, dass es bei den Bienen unter Einfluss von Imidacloprid zu Orientierungsproblemen kam. Bienen, die mit einem gewissen Imidacloprid-Level belastet waren, waren nicht mehr im Stande, aus 500 m Entfernung in ihr Bienenvolk zurück zu finden.
Drei weitere österreichische Versuche zeigten, dass die Giftbelastung den Honigertrag senkte.
PREMISE, ein Bayer-Produkt gegen Termiten: Wirkstoff Imidacloprid (8)
About Premise Soil Treatment Chemical.
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Termiten sind wie die Bienen, Staatenbildente Insekten.
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Eric Zeissloff
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