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DEUTSCHLAND |
| Bienen erwarten den Frühling |
Imker nutzen Winter für Saisonvorbereitung
Carlewitz 22/01/2004
Peinlich genau registriert Becker, wenn
statt der harmlosen Hausmittel Medikamente zum Einsatz
kommen – um die nächste Honigernte vor etwaigen
Rückständen zu schützen. Regelrecht Angst habe er allerdings
vor einem Bienenschädling, der in anderen Ländern bereits auf
dem Vormarsch ist: Der Afrikanische Beutekäfer. „Gegen den
gibt es wohl noch kein Mittel. Wir Imker setzen uns deswegen
für ein rigoroses Bienenimportverbot ein.“
Auch mit dem Honig hat der Imker noch zu tun. Etwa 35 bis 40 Kilo liefert jedes seiner etwa 20 Völker jährlich. Zusammen mit seiner Frau Anke und seiner Mutter füllt er das flüssige Gold aus den großen Vorratsbehältern in die kleinen Verkaufsgläser, die streng nach Vorschrift beschriftet werden.
Auch der kleine vierjährige Sohn hilft schon begeistert beim Zusammenbauen von neuen Wabenrähmchen und so ist Becker um den Imkernachwuchs nicht bange: „Es werden sich immer wieder junge Leute für diese interessante, schöne und nützliche Sache begeistern.“
Nick VOGLER